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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Bruder Konrad in Martinshöhe gehören.

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Kirche Allerheiligen

Unsere erste Kirche wurde Mitte des 14. Jahrhunderts auf dem Kirchplatz in Wallhalben errichtet und im 30-jährigen Krieg zerstört. An ihrer Stelle wurde 1905 auf den alten Grundmauern eine neue protestantische Kirche erbaut. Die Katholiken der umliegenden Orte waren ohne eigenes Gotteshaus. So mussten die von Wallhalben nach Kirchenarnbach, von Oberhausen nach Labach, von Schmitshausen nach Reifenberg, von Saalstadt nach Weselberg und von Herschberg nach Maßweiler zur Kirche gehen. Der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus ging Mitte der 1920er Jahre in Erfüllung.

Nach Plänen der Architekten Becker und Falkowski aus Mainz wurde auf einer kleinen Anhöhe über dem Wallhalbtal bei Oberhausen "Am Ochsenberg", noch auf der Gemarkung Schmitshausen, am 10. Dezember 1928 nach zweijähriger Bauzeit unsere neue Kirche "Allerheiligen" eingeweiht. Das Gotteshaus für die rd. 1000 Katholiken von Herschberg, Saalstadt, Schmitshausen und Wallhalben mit dem seit1968 eingemeindeten Oberhausen, das rund 330 Kirchenbesuchern Platz bietet, wurde bis 1951 von Pfarrer Alfons Legner, Kirchenarnbach, mitversorgt. Ab 1951 wurde die Kuratei Oberhausen gebildet mit den Kuraten Hans Neumüller bis 1956, Wilhelm Geißler bis 1961, Norbert Frenkle bis 1971 (Erhebung zur eigenständigen Pfarrei Wallhalben-Oberhausen 1965, umbenannt 1984 in Wallhalben). Es folgten Pfarrverwalter Viktor Reinstadt bis 1977, Pfarrverweser Bernhard Schaffrinski bis 1979, Pater Manfred Adler bis 1981, Pfarrer Alex Fuhrmann (Obernheim-Kirchenarnbach) ständig vertreten von Stephan Horvath (Reifenberg) bis 1983, Administrator Erich Schmitt (Pfr. Reifenberg) bis 2013, dann Pfarrer Bernhard Selinger, Pfarrer von Martinshöhe und der jetzigen neuen Großpfarrei Heiliger Bruder Konrad.

Die geräumige Hallenkirche wurde 1958/59 durch erstmaligen Außenputz und Innenanstrich sowie Umgestaltung des Altarraumes mit neuer Kreuzigunsgruppe und Einbau einer Kniebank-Elektroheizung sowie die Anschaffung des jetzigen Kreuzweges renoviert. Ein weiteres Mal in den Jahren 1978/79 durch Umbau des Chorraums mit Errichtung des neuen Altars, Ambos und einer Tabernakelsäule, neuen Kirchenfenstern, Erneuerung des Innenanstrichs und Ersetzung der alten Elektroheizung durch eine neue Unter-Bank-Elektroheizung. Bei der letzten Renovierung in den Jahren 2001/2 wurde der Innenanstrich erneuert, sämtliche Statuen neu gefasst, eine neue zeitgemäße Gas-Warmluftheizung eingebaut, die Bodenfliesen erneuert sowie ein neues Taufbecken im Chorraum aufgestellt. Ende 2015 wurde die überalterte kleine Pfeifenorgel, die im Jahre 1958 als gebrauchtes Instrument (Maria-Schutz, Kaiserslautern) und 1973 grunderneuert für das ehemalige Harmonium angeschafft wurde, nach Umbau der Empore durch eine neue Digitalorgel ersetzt.

Das Glockengeläut wurde am 01. Mai 1955, bestehend aus den Glocken Christkönig, 705 kg, fis', St. Konrad, 430 kg, a' und St. Maria, 302 kg, h', gegossen von der Fa. Hamm, Frankenthal, eingeweiht.

Die Statuen des Hl. Bruder Konrad (von 1959) beim Seitenaltar und auf dem Kirchenvorplatz (Steinmetz Werner Bärmann, Contwig, 2005), erinnern an die jährlich im Mai stattfindende Reiterprozession, den Bruder-Konrad-Ritt, der in Labach beginnt und mit einem Festgottesdienst hier endet.

 

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