Zur Landkarte Bistum

Informationen

Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Bruder Konrad in Martinshöhe gehören.

Bechhofen

mehr Infos


Knopp

mehr Infos


Labach

mehr Infos


Martinshöhe

mehr Infos


Reifenberg

mehr Infos


Wallhalben

mehr Infos


Wiesbach

mehr Infos

Kirche St. Martinus Martinshöhe

Die Geschichte der katholischen Pfarrkirche von Martinshöhe

Anfänge

Die Gründung des Dorfes Martinshöhe ist urkundlich nicht festgehalten. Wahrscheinlich gehört sie nicht zu den ältesten Siedlungen der Sickinger Höhe, da im Mittelalter für Siedlungen die wasserreichen Täler mit ihren besseren Lebensmög-lichkeiten für Mensch und Tier bevorzugt wurden.

Vermutlich ist der Ort vom Nachbarort Labach aus besiedelt worden, dem ältesten Dorf in der Umgebung, urkundlich erstmals erwähnt im Jahr 1264.

Die ersten Bewohner der Martins-„Höhe“, die aus dem mit reichem Eichenbestand bewachsenen Boden Wohn- und Ackerland heraus rodeten, gehörten im Mittelalter kirchlich zu Labach mit seiner rund 700 Jahre alten gotischen Kirche, und zwar als Filiale „ Martinshev“ ohne eigene Kapelle . Dies geht aus einem Visitationsprotokoll der Diözese Worms aus dem Jahr 1496 hervor, in dem die Pfarrei Oberlauppach (Labach) mit ihren verschiedenen Filialen beschrieben wurde.

Im Jahre 1519 kam Martinshöhe zur Herrschaft der Sickinger, die die Reformation einführten. Der Ort wurde nach  dem Tod von Franz von Sickingen 1523 wieder katholisch. Dessen dritter Sohn, Franz Konrad, vertrieb um 1545 den Pfarrer von Labach und führte die Reformation wieder ein. Ein Nachkomme, Johann Casimir, Erbe von Landstuhl, wurde 1627 wieder katholisch und stellte das katholische Be-kenntnis wieder her.

1631 vertrieben die Schweden den katholischen Pfarrer, 1634 wurde der Ort unter den Österreichern wieder katholisch. 1668 wurden die Lothringer durch den Pfälzer Kurfürsten vertrieben, so dass die katholische Seelsorge wiederum verhindert wurde. 1669 wurde die Herrschaft Landstuhl wieder an die Sickinger zurückgegeben, so  dass Labach mit Martinshöhe wieder katholisch war. Ab 1652 wurden beide Orte durch Franziskaner von Landstuhl aus betreut. Als im Juli 1706 die Pfarrei Kirchenarnbach wieder errichtet wurde, erhielt sie als Filialen Oberarnbach, Obernheim, Knopp, Labach, Gerhardsbrunn, Langwieden und Martinshöhe.

Von besonderer Bedeutung für Martinshöhe war das Jahr 1746. Die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges waren allmählich durch den Zuzug auswärtiger Familien wieder ausgeglichen. Der Wunsch nach einer Kirche im eigenen Ort wurde immer dringender. Ein entsprechendes Bittgesuch an  den Landesfürsten, den damaligen Grafen von Sickingen, fand Gehör. Mit der Antwort des Grafen, die das Datum vom 28. Oktober 1746 trägt, war die Errichtung einer Kapelle genehmigt worden.

Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit erfolgte 1749 der Bau, wie eine Jahres-zahl über dem Eingang der Kapelle angab. 1750 dürfte die für damalige Verhältnisse ausreichende Kirche fertiggestellt gewesen sein. Genauere Angaben über Einweihung und Kosten fehlen. Dieses erste Gotteshaus stand mitten im Dorf an der Straßenkreuzung Zweibrücker Straße – Langgasse, wo heute noch ein altes Sandsteinkreuz an den früheren Standort erinnert.

Die alte Kirche war 18 m lang und 9 m breit, der Innenraum bis zum Dach 6 m hoch mit offenem holzverschalten Dachraum. Der Turm war ein niedriger Dachreiter.

Über 30 Jahre später, am 12. Juli 1778, wurde Martinshöhe von Kirchenarnbach getrennt und zur eigenen Pfarrei erhoben, mit den Filialen Labach, Knopp, Gerhardbrunn und Langwieden. Schon sieben Jahre später erwies es sich als notwendig, Labach wieder als selbständige Pfarrei mit den Filialen Knopp und Gerhardsbrunn von Martinshöhe abzutrennen.

Die Pfarrei Martinshöhe gehörte von 1801 bis 1817 zur neu gegründeten Diözese Mainz, ab 1817/21 zur neu errichteten Diözese Speyer.

Die erste Aufgabe der neuen Pfarrei war es, ein Pfarrhaus zu beschaffen. Eine Urkunde vom 27. Oktober 1784 gibt darüber Aufschluss. Darin bedankt sich der damalige Bürgermeister Melchior Berberich, dass Wilhelm, der Graf von Sickingen, durch Abtretung von sechs Morgen Ackerland, etlicher Ruthen Wiesen und eines kleinen, auf dem ehemaligen Jägergarten haftenden Zinses das vormalige Jäger-haus übergeben habe. Es wurde also ein ehemaliges Jägerhaus, dessen Türsturz als Erbauungsjahr die Zahl 1743 auswies, zu diesem Zwecke eingetauscht. Dieses Haus stand im Vorgarten des jetzigen Pfarrhauses. Mehr als150 Jahre diente es als Wohnung des jeweiligen Pfarrherren und wurde nach der Errichtung des neuen Pfarrhauses im Jahre 1902 abgerissen.

Mittlerweile hatte das alte Kirchlein 120 Jahre seinen Dienst versehen. Es war durch die anwachsende Zahl der Einwohner viel zu klein geworden. Zudem hatte das rauhe Klima der Sickinger Höhe besonders dem Gebälk stark zugesetzt. Die Holzver-schalung war morsch geworden, so dass die Gottesdienstbesucher zur Zeit der Schneeschmelze die Regenschirme aufspannen mussten. Der Zustand des Pfarr-hauses war nicht viel besser. Reparaturen an den beiden Bauten erwiesen sich als unrentabel. Um 1870 zur Zeit des deutsch-französischen Krieges tauchte daher der Gedanke auf, Kirche und Pfarrhaus neu zu errichten. Es dauerte noch rund 30 Jahre, bis dieser Gedanke Realität werden konnte. Eifer und Opferwille wurden auf immer neue Proben gestellt, Hoffnungen gefasst und wieder begraben, Gesuche und Pläne verworfen. Am Ende aber stand die neue Kirche und das neue Pfarrhaus.

 

Der Bau der Kirche

Pfarrer Georg Frank (1872 bis 1884) ging im Jahr 1877 mit großem Optimismus an die Sache heran. Er reichte ein Gesuch an die Regierung ein, mit der Bitte um Ge-nehmigung einer Sammlung, damit in 5 bis 6 Jahren mit dem Kirchenbau begonnen werden könne. Pfarrer Jakob Boßle in Labach, der von August 1884 bis September 1885 auch Martinshöhe verwaltete, gründete einen Kirchenbauverein und erhielt  durch zahlreiche Bittgesuche ansehnliche Unterstützungen. Pfarrverweser Johannes Uhl (1886 bis 1893) brachte es zu einem guten finanziellen Ergebnis durch die Beteiligung an der Pfälzer Elfkirchenlotterie. Die Durchführung des Planes gelang jedoch erst Pfarrer Fridolin Schuler, der im September 1893 die Pfarrei  übernahm.

Bei der Einweisung durch den Speyerer Bischof Ehrler auf die ungünstigen Ver-hältnisse in Martinshöhe aufmerksam gemacht, sah er es als seine Lebensaufgabe an, dem Vertrauen des Bischofs gerecht zu werden und eine neue Kirche sowie ein neues Pfarrhaus zu bauen. Mit großem Eifer ging Pfarrer Schuler ans Werk. Er nahm persönlich die Sammlungen wieder auf, veranlasste ein Anwachsen der Stuhlpacht und die Erhöhung der Kultusumlagen, erledigte die noch Aussicht bietenden Gesuche und erwirkte eine Kreiskirchenkollekte. Der finanzielle Erfolg spricht für sich. Bei seinem Amtsantritt belief sich der Baufonds auf 53 038 Mark und nach einigen Jahren war dieser auf 107 817 Mark angewachsen. Die Gläubigen von Martinshöhe brachten hiervon die runde Summe von 50 000 Mark auf, was für damalige Verhält-nisse ein enormer Betrag war und für die Einwohner eine beachtliche Leistung darstellte.

Nachdem die finanzielle Seite gesichert war, galt Pfarrer Schulers Hauptaugenmerk der Bereitstellung von Plänen. Er unternahm Studienreisen nach München und ins Rheinland. Ein schon vorhandener Bauplan wurde als ungeeignet zurückgelegt. Nach Besprechung mit dem Kunstarchäologen Prof. Dr. Mone in Karlsruhe wurde 1899 der Architekt Gustav Ziegler mit der Ausarbeitung der Pläne betraut. Als Baustil wurde der spätromanische Stil mit einigen Anklängen an den gotischen Stil gewählt, was auch dem Wunsch des Diözesanbischofs entsprach. Nach der persönlichen Vorstellung beim Ministerium in München wurde das Projekt am 13. Juli 1901 durch den Kunstausschuss mit nur unwesentlichen Beanstandungen gebilligt. Somit konnte der lange vorbereitete Bau von Kirche und Pfarrhaus nach den vorliegenden Plänen beginnen.

Die nächste Sorge galt der Beschaffung des Baumaterials. Das Forstamt des Freiherrn von Stumm, dem damals der Wald unterhalb des Forsthauses Finkenkreuz gehörte, erlaubte die Anlage eines Steinbruches. Am 30. Juli 1901 rief Pfarrer Schuler die Fuhrwerksbesitzer von Martinshöhe zusammen, die sich bereit erklärten, kostenlos das gesamte Baumaterial wie Steine aus dem Steinbruch, Sand, Kalk, Zement, Bauholz, Eisenteile und Gerüste von den Bahnhöfen in Bruchmühlbach, Hauptstuhl und Landstuhl anzufahren.

Von den unzähligen freiwilligen Leistungen seien einige genannt:

2 909 Steinfuhren mit 4 673 Tonnen, 918 Sandfuhren, 538 Fahrten nach auswärts.

Um Nichtbesitzern von Fahrzeugen Gelegenheit zur freiwilligen Mitarbeit zu geben, berief der Pfarrer eine Versammlung ein, bei der einstimmig die Übernahme von Handdiensten beschlossen wurde, durch die zum Beispiel beim Sandgraben, Kalkab-löschen, Wegbau usw. ein Betrag von rund 30 000 Mark eingespart werden konnte.

Am 17. August 1901 wurden die Bauarbeiten vergeben. Die Erd-, Maurer- und Steinhauerarbeiten wurden den Brüdern Alois und Wilhelm Maurer von Contwig übertragen, die Zimmermannsarbeiten Peter Klein von Hütschenhausen, die Dachdeckerarbeiten der Firma Sachs und Sohn von Kaiserslautern, die Kalk- und Zementlieferung den Westdeutschen Kalkwerken in St. Ingbert, Peter Rabung von Bliesdahlheim und J. Schäfer von Battweiler.

Ende August lag schon eine Menge Baumaterial an der Baustelle, die vom Ortspfarrer gesegnet wurde. Anfang September trafen die Maurer ein. 32 Maurer, 10 Speisträger und Taglöhner, sowie 10 Steinhauer bauten bei günstiger Witterung in kurzer Zeit die Pfarrscheune und das Pfarrhaus bis zum ersten Stock.

Die Feier der Grundsteinlegung der neuen Kirche wurde für den 14. November 1901festgelegt.

An diesem Festtag wurde ein levitiertes Hochamt gehalten mit einer Predigt von Herrn Expositus Adam Christmann aus Bechhofen. Nach dem Nach-mittagsgottesdienst folgte eine feierliche Prozession zum Kirchbauplatz. Die Gerüste waren mit Kränzen, Tannen und Fahnen geschmückt. Stadtpfarrer Breitling von Homburg hielt die Festpredigt. 15 Geistliche waren dabei, als Dekan Boßle die Weihe des Grundsteins vornahm. Der Cäcilienverein trug mit seinem Gesang zur Ver-schönerung der liturgischen Feier bei. Die Kollekte bei der Feier ergab 700 Mark. Der Tag schloss mit einer weltlichen Feier am Abend.

Nach der Grundsteinlegung konnten die Arbeiten noch bis Ende November fortgesetzt werden. Dann wurden die Mauern abgedeckt und die Arbeit bis Ende März eingestellt. Die Fuhrleute fuhren weiter Steine bis in den Monat Dezember und bereits wieder im Januar. Nach Ostern 1902 wurde an Kirche und Pfarrhaus weiter gearbeitet. Am 19. Juni wurde der große Bildhauerstein für das Relief des heiligen Martin in der zweiten Turmetage mit einem Gewicht von 6 Tonnen mit 10 Pferden vom Bahnhof Bruchmühlbach beigefahren, um kurz darauf von zwei Aufzug-maschinen an seinen Platz geschafft zu werden. Die Arbeiten am Fries unter dem Kirchendach begannen am 17.Juli und Anfang August die Arbeiten an der dritten Turmetage. Noch vor Winterbeginn waren die Maurer fertig. Das Pfarrhaus konnte am 18. November 1902 eingeweiht werden. Der Winter war mild, so dass die Dachdecker ihre Arbeit fortsetzen konnten. Am 8. Februar 1903 wurde der Hahn über dem Kreuz auf den 36 m hohen Turm aufgesetzt. Am Vortag war der Wetterhahn mit bunten Bändern geschmückt und im Dorf herum getragen worden.

Der Rohbau der Kirche war also innerhalb von zweieinhalb Jahren fertig.

Die Verputzarbeiten erledigte der junge Meister Peter Müller aus Landstuhl, der auch den Vorplatz des Pfarrhauses ausführte. Im Sommer 1903 übernahm die Firma Wayß und Freitag aus Neustadt die Gewölbearbeiten. Die Schlusssteine des Gewölbes tragen im Chor das Bild des Heilands und im Langschiff die Bilder der vier Evangelisten.

Im Spätjahr 1903 kamen sechs Italiener, die beim Terrazzo- und Zementgeschäft Sarcinelli in Landstuhl arbeiteten, zu Pfarrer Schuler und klagten ihm, sie hätten meist nur Zementarbeiten zu machen und könnten ihre eigentliche Kunstfertigkeit,  die Herstellung von Mosaikböden, nicht ausüben. Sie boten an, über Winter hier zu bleiben und nicht in ihre Heimat nach Oberitalien zurückzufahren, um unentgeltlich, nur für Kost und Logis, einen Mosaikboden zu erstellen. Pfarrer Schuler nahm das Angebot an. Die Fensteröffnungen wurden zugeschalt, die Böden unter  Mithilfe von Frauen mit Steinabfällen geebnet und ausgestückt. Aus der Marmorsägemühle, dicht neben dem Platz vor der Peterskirche in Rom wurden die Marmorstifte und Stein-chen besorgt. Der Pfarrer erstellte die Entwürfe und zeichnete sie auf die Böden der Kirche. Den ganzen Winter hindurch arbeiteten die Italiener und die Kirche, sowie das Pfarrhaus erhielten auf diese Weise einen schönen musivischen Boden, der einen Wert von rund 30 000 Mark darstellte, für den aber letztlich nur 2 300 Mark für Material und Kost der Arbeiter bezahlt werden mussten. Von dem Boden ist leider nur noch der Teil im Eingangsbereich unter dem Turm und im Pfarrhaus erhalten.

Während die Italiener fest an ihrer Arbeit waren, trafen im Januar 1904 die Fenster ein, die von der Königlich Bayerischen Hofglasmalerei Franz Xaver Zettler geliefert wurden. Die Fenster mit den Motiven aus dem Leben des heiligen Martin und die Emmaus-Fenster wurden größtenteils von Martinshöher Personen gestiftet, deren Namen auf den Fenstern ersichtlich sind. Ein  Emmaus-Fenster wurde von Pfarrer Schuler finanziert.

Die Herstellung aller übrigen Fußböden wurde dem ortsansässigen Schreiner Adolf Theis übertragen. Türen und Windfang fertigte Schreiner Karl Bock aus Ixheim, der Schlossermeister Daniel Beck aus Hütschenhausen führte die Beschläge dazu aus, sowie alle weiteren Schlösser und alle übrigen Schlosser-arbeiten an der Kirche.

In knapp drei Jahren Bauzeit war die Kirche allmählich für die Abhaltung von Gottes-diensten hergerichtet. Die Altäre waren fundamentiert, die Gänge, Böden, Türen und die Empore fertiggestellt. Die Kommunionbank und das noch verwendungsfähige Mobiliar aus der alten Kirche wurden in die neue Kirche übertragen.

Die Benediktion der Kirche wurde am 3. Juli 1904 vollzogen.

Es war ein herrlicher Tag, vom schönsten Wetter begünstigt. Trotz des Wallfahrts-tages am Feste Mariä Heimsuchung in Kirrberg und Kindsbach waren sechs Geist-liche und etwa 2000 Gläubige erschienen. Morgens wurde das letzte feierliche Hochamt in der alten Kirche mit Abschiedspredigt abgehalten. Gegen 15 Uhr zog die Prozession zur neuen Kirche, die von Pfarrer Boßle benefiziert wurde. Danach wurde das Allerheiligste feierlich in die neue Kirche getragen, die Gläubigen gesegnet und mächtig erklang das erste „Te Deum „ im neuen Gotteshaus. Nach dieser kirchlichen Feier fand im Pfarrgarten eine weltliche Nachfeier statt, die in schönster Harmonie verlief. Am nächsten Morgen zelebrierte Pfarrer Boßle das erste Hochamt  als Dankamt. Damit war das alte Kirchlein seines Dienstes enthoben, den es über 150 Jahre versehen hatte. Das Gebäude wurde in ein Privathaus umgebaut und wo früher der Hochaltar war steht heute ein Sandsteinkreuz.

Die feierliche Konsekration durch Bischof Busch fand am 19.Juli 1907 statt,

ein glanzvolles Fest. Die „Zweibrücker Volkszeitung“ schrieb folgenden Bericht: „Hatte schon die Weihe der Kirche jedes Herz erfreut, so geschah dies nun beim hl. Mess-opfer in ganz besondere Weise durch den musikalischen Teil. In Martinshöhe eine moderne Messe mit Orchesterbegleitung? Das hätte wohl niemand erwartet. Die Lucienmesse von Franz Witt wurde durch den Cäcilienverein Martinshöhe mit Begleitung des Pothschen Orchesters von Lambsborn wiedergegeben. Und wahrlich, der Chor, das Orchester und vor allem der Dirigent verdienen alles Lob und Anerkennung … Das war eine Leistung, die auf edle Begeisterung und Opferwilligkeit schließen lässt. Ja, so muss es bei einem Cäcilienverein sein: nur das Schönste und Beste ist zur Ehre Gottes gut genug. Bravo!“

 

Veränderungen im Laufe der Zeit

Den folgenden Jahren blieben nun manche Verschönerung und Ausstattung des Kirchenraumes selbst vorbehalten. Dass aber auch hier die opferbereite Gesinnung der Gläubigen keineswegs erlahmte, dafür möge eine kurze Aufzählung der An-schaffungen Zeugnis ablegen:

Noch im Weihejahr 1904 konnte ein klangschönes Geläute von vier Glocken  (es, f, g, b), St. Maria, St. Michael, St. Gabriel und St. Raphael, beschafft werden. Im folgenden Jahr wurde der Kirchenraum mit neuen Bänken bereichert. 1906 ließ man die Kirche außen verputzen und innen ausmalen, 1908 wurde ein neuer Beichtstuhl aufgestellt. 1912 konnte unter dem Nachfolger von Pfarrer Schuler, Pfarrer Nikolaus Acker, die neue Orgel geweiht werden. Kurz vor dem ersten Weltkrieg, am Osterfest 1914, prangten die Altaroberbauten in ihrem Schmuck, die Pfarrer Schuler noch vor seinem Weggang 1911 bei dem Bildhauer Heinz Schiestel in Würzburg bestellt hatte (Kostenaufwand 12 000 Mark).Der katholische Arbeiterverein ließ im Jahre 1921 das Bild des heiligen Martinus über dem Kirchenportal, nach einem Modell des Hanauer Bildhauers Georg Busch aushauen (Preis 7 912 Mark). Im Jahre 1922 ließen die Bauern des Ortes auf ihre Kosten die neue Kanzel mit vier Holzreliefbildern der Kirchenlehrer und Heiligen HiHieronymus, Ambrosius, Gregorius und Augustinus nach den Plänen von Schiestel anfertigen (73 000 Mark Inflationsgeld). Mittels der Spende einiger nach Amerika ausgewanderter ehemaliger Martinshöher, Johann Theis und Adam Wilhelm, und durch Vermittlung einer ebenfalls in Amerika lebenden Klosterschwester namens Yolanda war es dann möglich, 1922 die Steinplatte am Altar der heiligen Familie mit dem Relief der ersten Familie nach der Vertreibung aus dem Paradiese ausarbeiten zu lassen. Unter Pfarrer Stork wurde 1930 die neue Kommunionbank aufgestellt. Unter Pfarrer Glaser ließ Pfarrer Schuler im Sommer 1937 seinem schon seit langer Zeit gefassten Wunsch entsprechend, die Kirche auf eigene Kosten mit kunstgerechten Gemälden durch P. Tutilo, dessen Bruder Benedikt Gröner und Elisabeth Wolf, versehen. 1938 erhielt der Kirchenraum eine Warmluftheizung. Eine Stiftung von Pfarrer Schuler und verschiedener Martinshöher Familien ermöglichte die Anschaffung eines Kreuzweges, der dann 1939 geweiht wurde.

Ein großes Werk gelang der Gemeinde 1952 mit der Beschaffung neuer Glocken und elektrischer Läutemaschinen, welche die alten Glocken, die dem zweiten Weltkrieg zum Opfer fielen, ersetzten.

In den folgenden Jahren wurden immer wieder Renovierungen und Änderungen durchgeführt. Zu erwähnen sind die Großrenovierungen in der Amtszeit von Pfarrer Josef Geib in der 70-er Jahren.

1970: neue Heizung

1972: Dacharbeiten am Gebälk und Neuverschieferung; Arbeiten am Glockenstuhl, Fensterrenovierung

1973: neuer Boden in der Kirche, Renovierung der Kirchenfenster

1974: Orgelrenovierung; Umgestaltung des Altarraumes

1975: Nord- und Ostseite der Kirche werden saniert und gestrichen; elektrische Turmuhr; Pfarrheimumgestaltung (vormaliges Schwesternhaus) und Renovierung

1976: Sanierung Pfarrhaus; ehemalige Schwesternwohnungen werden renoviert

1977: Pfarrheim: Gestaltung eines großen Raumes und Anbau einer Küche; Einrichtung eines Jugendraumes im Keller

15. August 1978: Weihung der Muttergottesstatue für die Grotte

 

Weitere Baumaßnahmen folgten:

1991: Renovierung des Pfarrhauses

Am 25. Mai 1992: Segnung des Wegekreuzes an der Straßengabelung Landstuhl/Knopp (Stiftung der KAB)

1999/2000: Anbau einer größeren Küche und Renovierung des Pfarrheims in Eigenleistung ehrenamtlicher Helfer .

Freiwillige Helfer und Rentner waren es dann auch, die die Sandsteinmauern um Pfarrhaus und Kirche in Eigenleistung unentgeltlich instandsetzten.

2006: Das Pfarrhaus wurde mit einem neuen Schieferdach ausgestattet. Das alte war über 100 Jahre alt und schadhaft geworden.

2006:   Kirchenkreuz samt Wetterhahn wurde abgenommen und restauriert (Gesamtkosten der in 2006 vorgenommene  Maßnahmen  164 000 Euro).

2014: Außeninstandsetzungsmaßnahmen an Kirche und Turm: Alle Sandsteinverfugungen an der Außenfassade sowie der Anstrich der Kirche wurden erneuert. Die Baukosten betrugen ca. 200 000 Euro.

2014: Sämtliche Kirchenfenster wurden ausgebaut, aufwändig instandgesetzt und wettertauglich gemacht. Die Kosten hierfür lagen bei knapp 100 000 Euro.

 

 

Die Orgel

Die Orgel wurde 1913 als Opus 1075 von der badischen Hoforgelbaufirma Voit aus Durlach errichtet. Als typisches Instrument seiner Zeit ist die Orgel pneumatisch gesteuert und auf Grundtönigkeit ausgelegt und eignet sich damit besonders für Orgelmusik der deutschen Romantik. Auf dem bemalten Gehäuse findet sich die Aufschrift: „Der Orgel Zauberklang singt Gottes Lobgesang.“

 

Die Glocken

Die Glocken für die neue Kirche wurden im Jahr 1904 von Johann Georg Pfeifer aus Kaiserslautern gegossen:

es‘   Durchmesser   124,0 cm

f‘      Durchmesser   110,0 cm

g‘     Durchmesser     87,8 cm

b‘     Durchmesser     81,0 cm.

Die drei größeren Glocken mussten während des Krieges 1942 abgegeben werden. Eine Recherche über deren Verbleib blieb ergebnislos. Die Spur verliert sich in Zweibrücken.

Bereits 1947 wünschte die Kirchenverwaltung, dass das Geläute wieder ergänzt werde. Erst 1952 konnte der Plan aber realisiert werden. An Spenden waren bis dahin 20 000 DM zusammengekommen. Eine Prüfung der noch vorhandenen Glocke b‘ durch Domkapellmeister Strauss ergab, dass die Reinheit der Töne den Anfor-derungen nicht mehr entsprach. Er empfahl deshalb, die Glocke „umzugießen“.

Glockengießer Hermann Hamm aus Frankenthal legte ein Angebot für vier neue Glocken vor und war bereit, die alte Glocke in Zahlung zu nehmen. Die neuen Glocken erhielten die gleichen Namen und die gleichen Aufschriften wie die alten, man wollte dabei bewusst an die Tradition anknüpfen.

Im gleichen Jahr wurde von der Firma Ph. Hörz aus Ulm eine elektrische Läute-anlage angeschafft. Der alte Glockenstuhl aus Holz  von 1906 war baufällig ge-worden und  wurde 1975 von der Firma Mabilon aus Saarburg durch einen verzinkten Stahlglockenstuhl ersetzt.

Die Glocken von 1952:

es‘   Durchmesser   125,5 cm       980 kg

f‘      Durchmesser   111,5 cm       690 kg

g‘     Durchmesser     99,6 cm       500 kg

b‘     Durchmesser     82,5 cm       290 kg.

 

Der Chorbogen

Der Darstellung auf dem Chorbogen liegt die Schilderung des Weltgerichts im Matthäusevangelium (Mt 25,31-46) zugrunde. In der Mitte des Chorbogens begegnet uns Jesus Christus. Er ist das Ziel aller geistlichen und leiblichen Werke der Barm-herzigkeit. In seiner Hanff hält er das Mantelstück, das der heilige Martin dem Bettler gegeben hatte. Auf der linken Seite des Bogens sieht man den barmherzigen Samariter mit  einer Krankenschwester, den heiligen Bruder Konrad als Brotverteiler, den heiligen Benedikt als Wegweiser zum Himmel und den heiligen Petrus in seinem Boot mit der Bitte an den Heiland, die Barmherzigen in den Himmel einzulassen.

Für die dargestellten Personen standen Martinshöher Bürger, Erwachsene und Kinder, Modell. Man erkennt vor allem den Erbauer der Kirche, Pfarrer Fridolin Schuler, mit der neuen Kirche in den Händen, daneben das alte Kirchlein. Daneben steht Pfarrer Joseph Glaser, der bei Erstellung des Bogens Pfarrer in Martinshöhe war, sowie Dr. Kassel. Am unteren Ende des Bildes haben sich die beiden Künstler porträtiert. Auf der rechten Seite des Bogens mäht der Tod mit seiner Sense die Verdammten in die Hölle hinein. Zu erkennen ist Judas, der für 30 Silberlinge Jesus verraten hat. Daneben sind die Würfel, mit denen bei der Kreuzigung um Jesu Gewand gelost wurde, dargestellt. Als unteren Abschluss sieht man den heiligen Erzengel Michael, der das Grab des Mose bewacht.

 

Der Hochaltar

Der Hochaltar, ein Flügelaltar ist dem heiligen Martin geweiht. Er enthält in der Mitte des Aufbaus den Tabernakel. Darüber befindet sich der Baldachin für das Kreuz bzw. für die Aussetzung der heiligen Hostie in der Monstranz. Die beiden Reliefs links und rechts davon zeigen die Verkündigungsszene und die Geburt Jesu. Die beiden äußeren Bilder zeigen rechts den heiligen Martin von Tour mit einer Gans als Erkennungszeichen und links den heiligen Bischof Remigius vor der Kathedrale von Reims. Die Rückseiten, die vom 5. Fastensonntag bis Karfreitag eingefügt werden, zeigen als Motiv die heiligen Herzen Jesu und Mariens. Im Hochaltar sind Reliquien des heiligen Optatus und der heiligen Felicitas eingemauert.

Im Unterbau des Hochaltares sieht man die alttestamentlichen Vorbilder des Chris-tusmysteriums:  Abel, Abraham und Melchisedech.

 

Die Seitenaltäre

Auf dem Marienaltar links sehen wir eine  thronende Madonna mit dem Jesuskind, flankiert von der heiligen Elisabeth und der heiligen Nothburga. Darüber der Gruß an Maria „Ave Regina Caelorum“ (Sei gegrüßt, Himmelskönigin). Das Marienbild ist umrandet von den zwölf Sternen der apokalyptischen Frau (Johannesoffenbarung, Kap. 12). Im Unterbau ist Eva abgebildet, die zur verbotenen Frucht greift.

Im Marienaltar befinden sich Reliquien des heiligen Tuctus und der heiligen Optata.

 Am Josefsaltar (Familienaltar) rechts zeigt der Unterbau den Menschen nach dem Sündenfall bei der Arbeit. Oben ist die heilige Familie dargestellt als irdisches Abbild der Heiligsten Dreifaltigkeit. Sie ist umgeben vom heiligen Wendelinus (dem Schutzparton der Hirten) und dem heiligen Isidor (dem Schutzpatron der Bauern). Darüber hält ein Engel ein Spruchband in Händen: „Bet und Arbeit – Gott giebt allzeit“. In der Mitte des Josefsaltars befindet sich ein Tabernakel, der vom Ende der Gründonnerstagsliturgie bis zur Osternacht der Aufbewahrung des Allerheiligten dient.

Der Josefsaltar beherbergt Reliquien der Heiligen Castus und Jucundina aus Trier.

 

Der Zelebrationsaltar

Im Zuge der liturgischen Erneuerung wurde zunächst ein provisorischer „Volksaltar“ aufgestellt. Der heutige Zelebrationsaltar aus Holz wurde im Zusammen-hang mit der Innenrenovierung im Jahre 1974 errichtet und lediglich benediziert, da nur Altäre aus Stein konsekriert werden. Von welchen Heiligen die enthaltenen Reliquien stammen, ließ sich nicht herausfinden.

 

Der Kreuzweg

Die 14 Kreuzwegstationen sind von dem Würzburger Bildhauer Heinz Schiestel im Jahr 1937 gefertigt worden. Im Jahr 2001 wurde eine 15. Station, der Auferstandene mit Maria Magdalena am leeren Grab, von Manfred Schöndorf aus Ottweiler hinzu gefügt. Die KAB Martinshöhe regte diese 15. Station an und stiftete die notwendigen finanziellen Mittel.

 

Reste der früheren Ausstattung

Von der früheren Kanzel haben sich neben der Sandsteinsäule und dem Kapitell vier Reliefbilder erhalten, die jetzt in die beiden Ambone  eingearbeitet sind. Die Taube als Symbol des Hl. Geistes, die früher unter dem Deckel der Kanzel angebracht war, findet sich jetzt über dem Südeingang zur Kirche. Erhalten haben sich auch die Schnitzereien der Kommunionbank. Auf ihnen sind Vögel und Lämmer zu sehen, die sich an Trauben und Ähren nähren. Sie sind Sinnbilder der Menschen, die di heilige Kommunion empfangen. Rechts und links wehrt ein Engel den Drachen ab, was eine Warnung vor unwürdigem Kommunionempfang bedeutet. Der ursprüngliche Mosaik-boden hatte ebenfalls einen Bezug zur Kommunionbank; er zählte die Tugenden auf, in deren Besitz man sein sollte, um die heilige Kommunion zu empfangen: Glaube, Hoffnung, Liebe, Demut, Reue, Verlangen und Anbetung.

 

Die Kirchenfenster

Die Fenster stammen von der Königlich Bayerischen Hofglasmalerei Franz Xaver Zettler aus München.

Die beiden Fenster des Chores zeigen Darstellungen, die auf die Feier der heiligen Eucharistie hinweisen: die beiden Jünger von Emmaus. Links sieht man, wie die beiden Jünger Jesus bitten: Bleibe bei uns, denn es wird bald Abend (Lk 24,29). Rechts sitzen die Jünger mit Jesus am Tisch, sie erkennen ihn, als er da Brot bricht (Lk 24,30f).

Die übrigen Fenster an den Seiten des Längsschiffs zeigen Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons, des heiligen Martin:

 

Fenster 1:

Der heilige Martin nimmt seinen Abschied vom Heer. Er tritt vor den römischen Kaiser Julian Apostata (die im Bild zu sehende Abkürzung SPQR bedeutet übersetzt: Senat und Volk Roms). Martin hat ihm sein Schwert übergeben und verweigert ihm den Kriegsdienst als Offizier. Er hält einen Kreuzstab in seinen Händen, weil er fortan als „Soldat Christi“ in dessen Nachfolge leben, die Frohe Botschaft verkündigen und verwirklichen will. Im rechten Fensterteil ist der heilige Hilarius abgebildet, der Martin im Glauben unterweist und seine Berufung fördert. Martin wird,  nachdem er den Militärdienst quittiert hat, Missionar, erster Klostergründer Galliens und schließlich Bischof.

Das kleine Motiv zeigt einen Hirsch an der Wasserquelle.

 

Fenster 2:

Nachts im Traum erscheint dem heiligen Martin Christus mit der Mantelhälfte, die er am Stadttor von Amiens einem frierenden Bettler geschenkt hatte. Christus sagt zu ihm:  „Martinus, der erst auf dem Weg zur Taufe ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet.“ Das macht Martin deutlich, dass er in dem Armen letztlich Christus be-gegnet ist. Diesen Traum als Zeichen Gottes verstehend wird Martin sich taufen lassen. Als weitere himmlische Zeichen sind auf den Seitenteilen des Fensters Engel dargestellt.

Kleines Motiv: Brennender Opferaltar

 

 

Fenster 3:

In der Darstellung der Taufzeremonie ist Martin ins Taufbecken gestiegen, er wird von Bischof Hilarius von Poitiers mit Wasser übergossen. Durch die roten Kreuze im oberen Bereich des Fensters wird ausgedrückt, dass Martin durch die Taufe Christus angehört.

 

Fenster 4:

In dem einzigen Fenster jüngeren Datums (1988, Hofkunstanstalt München)  - alle anderen vier sind im Original  erhalten – wird der heilige Martin bei seiner Bischofs-weihe gezeigt. Er bekommt dabei die Mitra als Zeichen der bischöflichen Würde aufgesetzt. Beispiele seines unermüdlichen Wirkens für die Kirche zeigen die Seitenteile: links die Austeilung der Hl. Kommunion, rechts die Spendung des bischöflichen Segens.

Im oberen Motiv ist die Pfarrkirche St. Martinus, Martinshöhe, zu sehen.

 

 

Fenster 5:

Als der heilige Martin in Candes auf einer Seelsorgereise durch sein Bistum stirbt, ist er von betenden Mitbrüdern und Weggefährten umringt. Auf dem Sterbebett liegend wird Martin von einem über ihm schwebenden Engel eine Krone, Sinnbild für sein heiliges Leben und Eingehen in die Herrlichkeit Gottes, überreicht. Der heilige Martin hat die Hölle, unter ihm durch verschiedene Teufel dargestellt, besiegt

Bei seiner Beisetzung ehrten Tausende den heiligen Martin als Bischof der Armen und der Armut.

Kleines Motiv: Christus nimmt den heiligen Martin im Himmel auf.

Die drei kleinen Fenster in der Sakristei zeigen für den Ort passend Gegenstände für die Messfeier, die in der Sakristei aufbewahrt werden: einen Kelch, Messkännchen sowie ein Weihrauchfass. Diese drei Fenster wurden im Jahr 2001 von der Firma Herbold aus Karlsruhe neu gefasst und mit Doppelglas versehen.

Sämtliche großen Fenster im Kirchenraum wurden im Jahr 2014 grundlegend renoviert.

 

PFARRER UND PFARRVERWESER 

(seit 1872- Planung Kirchenneubau)

Frank Georg, Pfarrer 1872 bis 1884

Bosle Jakob, Pfarrer zu Labach, Verweser 1884/5

Eisen Johannes, Verweser 1885/6

Uhl Johannes Jakob, Pfarrer 1886 bis 1893

Brenner Bernhard, Pfarrer zu Labach, Verweser 1893

Schuler Fridolin Pfarrer 1893 bis 1911 (Erbauer von Kirche und Pfarrhaus), gestorben 2.2.1949

Acker Nikolaus, Pfarrer von 1911 bis 1926, gestorben 11.2.1940

Stork Georg, Pfarrer von 1926 bis 1935, gestorben 1.7.1942

Glaser Josef, geb. 8.8.1890, geweiht 11.7.1920, Pfarrverweser ab 1.11.1935, Pfarrer  von 11.6.1936 bis 13.7.1947, gestorben 3.3.1979

Herrmann Philipp, geb. 15.1.1906 in Venningen, gew. 30.6.1929, Pfarrer von 1.10.1947 bis 31.8.1960, gestorben 27.5.1984

Vesper Oskar, geb. 8.11.1912 in Hagenbach, gew. 2.7.1939, Pfarrer von 1.10.1960 bis 15.7.1970, gestorben 8.12.1978

Geib Josef, geb. 29.11.1914 in Kottweiler, gew. 1.11.1949, Pfarrer von 1.11.1970 bis 1.12.1990, gestorben 8.11.1998

Spies Günther, geb. 11.2.1925, gew. 13.8.1950, Pfarrer von 1.2.1991 bis 1.11.1997, gestorben 21.1.2013 (Beisetzung auf dem Friedhof Martinshöhe)

Seemann Bruno, geb. 29.5.1949 in Westpreußen, gew. 5.6.1976 in Gnesen, ab 6.11.1997 bis 30.6.1999 Administrator, gestorben 11.7.2012

Pioth Johannes, geb. 1969, Pfarrer von 1.8.1999 bis Mai 2006

Selinger Bernhard, geb. 1961, Pfarrer seit Juni 2006

 

Priester und Ordensschwestern aus der Pfarrei

Kessler Adam, geb. 5.6.1869, geweiht, Bisch. Geistl. Rat und Dekan, gestorben 1928 in Gundelsdorf

Jäger Johannes Martin (Fritz Claus), geb. 5.8.1853, geweiht 1879, Pfarrer in Kirch-mohr, 1893 bis 1909 in Zweibrücken, gestorben 6.2.1923 in Edenkoben

Neumüller Johannes Sebastian, geb. 22.2.1916, geweiht 30.6.1946, 10.7.1946 Kaplan in Haßloch, 11.7.1946 Nachprimiz in Martinshöhe; 1.8.1949 Hilfspriester in Roschbach, 1.11.1949 Pfarrv. in Roschbach, 1.2.1950 Kaplan in Maikammer,  10.2.1951 Kaplan in Edenkoben, 1.4.1951, Kurator in Wallhalben-Oberhausen, 1.9.1956 Pfarrer in Geinsheim, 1.2.1993 Ruhestand, gestorben 6.2.1995 in Geins-heim

Sprengard Martin, geb. 24.10.1933, geweiht 20.3.1960, 22.4.1960 Kaplan in Hauenstein, 1.5.1962 Kaplan in Ludwigshafen St. Ludwig, 18.4.1966 Kaplan in Pirmasens St. Pirmin, 1.5.1968 Pfarrv. in Neupotz, 1.10.1968 Pfarrer in Oberwürzbach, gestorben 19.6.1983

 

 

Theis Anna Maria, geb. 13.6.1886, Sr. M. Thomassa, 1907 Mallersdorf, gestorben 20.8.1932 in Zweibrücken

Berberich Anna, geb. 1.2.1891, Sr. Ermelindis, gestorben 1.3.1923 in Horchheim

Theis Anna Mathilde, geb. 4.11.1891, Sr. Raymunda, 13.8.1913 Mallersdorf, gestorben 3.2.1970 in Mallersdorf

Weber Cäcilia, geb. 16.2.1896, gestorben 1945 in Steyl

Theis Katharina, geb. 30.8.1919, Sr. Glodesinda 28.9.1933 Mallersdorf

Wolsiffer Anna Natalia, geb. 25.4.1924, Sr. Immolata O.S.Fr., gestorben 26.5.1952 in Achern

 

 

 

Texte und Informationen sind überwiegend entnommen aus den Festschriften

100 Jahre Grundsteinlegung (2001)  und 100 Jahre Konsekration (2007).

Actionbound an der Martinshöher Kirche

Die Martinshöher Kirche kann während der Öffnungszeiten mit einem Actionbound erkundet werden.Es handelt sich also um eine Art digitale Schnitzeljagd mit allen möglichen Informationen zur Kirche.

Um teilzunehmen muss man einfach die App herunterladen und dann den Startcode scannen. Über Rückmeldungen zu unserm Actionboundangebot würden wir uns unter lars.harstick@bistum-speyer.de freuen.

Anzeige

Anzeige