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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Bruder Konrad in Martinshöhe gehören.

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Jährliche Veranstaltungen

Einige Veranstaltungen haben mittlerweile ihren festen Platz im Kalender der Pfarrei. Auf dieser Seite sollen diese Veranstaltungen kurz vorgestellt werden.

 

 

Bruder-Konrad-Ritt

Das wichtigste Fest, wenn man von den Hochfesten des Kirchenjahres einmal absieht, ist der Bruder-Konrad-Ritt von Labach nach Wallhalben. Im Jahr 2016 fand er bereits zum 85. Mal statt. 

Geritten wird jährlich am 1. Sonntag im Mai statt (falls der 1. Mai ein Sonntag ist, am 2. Sonntag). Der Ritt führt von der Kirche in Labach zur Kirche nach Wallhalben. Während der Prozession wird eine Bruder-Konrad-Reliquie mitgetragen. In Wallhalben wird dann ein feierlicher Gottesdienst mit Pferdesegnung gefeiert. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Mittagessen in der Ortsmitte. 

Der Bruder-Konrad-Ritt von der gotischen Kirche in Labach zur Allerheiligenkirche in Wallhalben ist einer der wenigen christlichen Volksbräuche unserer Region, der sich trotz mancher Widerwärtigkeiten bis auf die heutige Zeit erhalten hat. Diese Reiterprozession wird zu Ehren des heiligen Bruder Konrad von Parzham, Schutzpatron der Felder, Fluren und Tiere, durchgeführt. Umritte dieser Art gibt und gab es in Deutschland eine ganze Reihe, vor allem in Bayern. Der Gedanke, zu Ehren des Bruder Konrad auf der Sickinger Höhe eine Reiterprozession durchzuführen, wurde von dem aus Harsberg stammenden Kapuzinerpater Josef Anton Keßler angeregt und besonders gefördert. Pater Josef Anton hatte seine Verbundenheit zur Heimat schon als Förderer beim Bau der Allerheiligenkirche in Wallhalben (1926-1928) zum Ausdruck gebracht. Er führte auch als Vizepostulator den Selig- und Heiligsprechungsprozess von Bruder Konrad, der am 21. April 1914, genau 20 Jahre nach seinem Tod, begann. Nach der Seligsprechung am 15. Juni 1930 verkündete Papst Pius XI. im März 1934 das letzte und entscheidende Dekret im Heiligsprechungsprozess. Am 20. Mai 1934 wurde Bruder Konrad heiliggesprochen. Wäre seine Heiligsprechung schon vor der Weihe unserer Kirche im Jahre 1928 erfolgt, so wäre diese mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Heiligen Bruder Konrad geweiht worden. Hier zeigt sich schon der starke Bezug des Heiligen zu unserer Kirche und der Sickinger Höhe.

Geschichte des Bruder-Konrad-Rittes von 1931-2011

Bereits im Jahr 1931 nahm die erste Reiterprozession auf der Sickinger Höhe Gestalt an. Die Pfarrer Alois Konrath aus Labach und Alfons Legner aus Kirchenarnbach waren die Initiatoren des ersten Bruder-Konrad-Rittes im Jahr 1931. Am ersten Maisonntag 1931 trafen sich in Labach am Morgen etwa 100 Reiter von der ganzen Sickinger Höhe vor der Labacher Kirche und ritten in Prozession zur Allerheiligenkirche in Wallhalben. Dort wurde auf dem Kirchenvorplatz der Festgottesdienst mit anschließender Segnung der Pferde und der gesamten Landwirtschaft gefeiert.

In den folgenden Jahren wurde der Konradritt jedes Jahr bis zum Jahr 1934 durchgeführt. Seit 1935 war der Bruder-Konrad-Ritt durch die Geheime Staatspolizei verboten und lebte erst nach fünfzehnjähriger Pause im Jahr 1949 wieder auf.

Nach fünfzehnjähriger Unterbrechung haben 1949 die Pfarrer Alfons Legner aus Kirchenarnbach und Johannes Dippelhofer aus Labach den Bruder-Konrad-Ritt erneut ins Leben gerufen. Von Jahr zu Jahr nahm die Zahl der Reiter und Besucher zu. Der Ablauf der Reiterprozession und auch die Gottesdienste wurden festlicher und eindrucksvoller. Die Anwohner entlang der Zugstrecke schmückten ihre Häuser mit weiß-gelben Fahnen und frischen Birken.

 

 

 

Vater-Kind-Übernachtung

Einmal im Jahr heißt es für alle Kinder der Pfarrei, auf zur Vater-Kind-Übernachtung an den Gelterswog. Eingeladen sind alle Kinder unter 14 Jahren, wenn sie durch eine erwachsene Person begleitet werden. Es kann also auch ein Großvater, ein erwachsener großer Bruder, Onkel oder Pate die Kinder begleiten. Am See wird dann mit den gemeinsamen Spielen in den den Tag gestartet nachdem die Hütten bezogen sind. Nach einer Brotzeit wird dann mit Holz gewerkt. Dabei wurden schon Schwedenstühle, Vogelhäuser, Windräder, Modellboote und Laternen gefertigt. Anschließend ist trotzdem immer noch genug Zeit um am See zu verweilen und die Vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, wie den Bootsverleih oder der Minigolfplatz zu nutzen. Am Abend wird gemeinsam gegrillt, bevor die Kinder noch Stockbrot machen dürfen. Am 2. Tag wird dann nach dem Frühstück gemeinsam in der Natur ein Wortgottesdienst gefeiert gefeiert bevor die Schlussrunde die Veranstaltung beschließt. Im Jahr 2018 wird die Vater-Kind-Übernachtung vom 26. auf den 27. Mai stattfinden.

Urlaub ohne packen

Einmal im Jahr heißt es für alle Senioren unserer Pfarrei vier Tage lang etwas neues sehen und doch jeden Abend wieder zu Hause sein. Täglich werden die Senioren zuhause abgeholt um gemeinsam einen Vormittag im Pfarrheim und einen Nachmittag bei einer regionalen Sehenswürdigkeit zu verbringen. Dabei werden die unterschiedlichsten Orte der Pfarrei und der näheren Umgebung erkundet. In diesem Jahr findet die Veranstaltung vom 06. - 09. Juli statt.

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