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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Bruder Konrad in Martinshöhe gehören.

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Der heilige Bruder Konrad - der Patron unserer Pfarrei

Ein Mann im Kapuzinergewand, in den Händen ein Kreuz und einen Laib Brot. So wird unser Pfarrpatron, der Hl. Bruder Konrad, im Logo der Pfarrei und auf dem neuen Dienstsiegel dargestellt. „Das Kreuz ist mein Buch“ sagte er oft. Dieser Mann ist der neue Patron der Pfarrei, die auch nach ihm benannt wurde.

Der eine Balken des Kreuzes zeigt nach oben Richtung Gott. Von dort erhielt er seinen Ruf und die Kraft sein Amt auszuüben. Im Jahre 1818 geboren, war er zunächst ein wohlhabender Bauer auf dem Venushof. Schon als junger Mann ging er täglich zur Messe und regelmäßig zur Beichte. Im Jahre 1851 trat er bei den Kapuzinern ein. Das Gewand mit der einfachen Kapuze war ein Zeichen für eine strenge Auslegung der Franziskusregel. Die drei Knoten im Strick symbolisieren die drei Gelübde des Gehorsams, der Armut und der Ehelosigkeit.

Nach dem Noviziat und der Ablegung der Gelübde wurde ihm das Amt des Pförtners im Wallfahrtsort Altötting übertragen.

Hier wurde deutlich, was uns der Querbalken des Kreuzes sagen will: Die Liebe zu den Mitmenschen. Es herrscht reger Betrieb an der Klosterpforte. Verschiedene Anliegen wurden ihm vorgetragen. Der eine bat um etwas zu Essen, andere brauchten ein gutes Wort. Das Brot in seinen Händen steht dafür. Stets blieb er freundlich. Er hat die kleinen Dinge mit viel Liebe getan. Sein Engagement entspricht in vielem dem, was wir heute Mitmenschlichkeit nennen. Er verkörperte die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit.

Als er im Jahre 1894 starb, spürten die Menschen, dass er nicht aufhört, Gutes zu tun - seine Liebe hört mit dem Tod nicht auf. Er ist den Menschen noch näher als  zuvor. Auch an sein Grab kommen Pilger mit den verschiedensten Anliegen.

Die Votivtafeln in Altötting geben Zeugnis für Gebetserhörungen. Es geschahen auch auf seine Fürsprache Heilungen, die als Wunder anerkannt wurden. Jeweils zwei waren für die Seligsprechung im Jahre 1930 und die Heiligsprechung am 20. Mai 1934 notwendig. Vizepostulator bei der Selig- und Heiligsprechung war der aus Harsberg stammende Pater Joseph Anton Kessler OFM Cap. Durch ihn kam die Verehrung auch in unsere Gegend. Die Kirchen von Bechhofen, Labach und Wallhalben sind in Besitz von Reliquien des heiligen Kapuziners.

Ein Zeichen seiner Verehrung bei uns ist auch der Bruder-Konrad-Ritt. Dieser findet jährlich am 1. Sonntag im Mai statt (falls der 1. Mai ein Sonntag ist, am 2. Sonntag). Der Ritt führt von der Kirche in Labach nach Wallhalben. Dort findet ein feierlicher Gottesdienst mit Pferdesegnung statt. Tiere werden gesegnet im Hinblick auf ihren Nutzen für die Menschen.

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